Diese Übungen dauern nicht länger als 10 Minuten. Die Zeit sollten Sie sich gönnen. Üben Sie in angenehm ruhiger Atmosphäre und lernen Sie so, ein tiefes Entspannungsgefühl hervorzurufen (alle Übungen: 5-10 Wiederholungen).
Ballen Sie beide Hände zur Faust. Führen Sie die Fäuste, indem Sie die Arme in den Ellenbogen beugen, zur Schulter, und spannen Sie Muskeln beider Arme und Hände an.
Ziehen Sie Ihre Schultern zu den Ohren hoch und spannen Sie die Muskeln des gesamten Hals- und Nackenbereichs und des Gesichts an. Dazu legen Sie die Stirn in Falten: Spitzen Sie Ihre Lippen und drücken Sie die Zähne etwas aufeinander. Rümpfen Sie die Nase, ziehen Sie die Augenbrauen nach oben und kneifen Sie die Augen zusammen.
Ziehen Sie die Schultern nach hinten zusammen, um die Muskulatur der Schultern anzuspannen. Anschließend spannen Sie Ihre Rückenmuskulatur so an, dass Ihr Rücken ein wenig hohl wird. Zuletzt erzeugen Sie eine Anspannung Ihrer Bauchmuskeln, als wollten Sie einem Druck auf den Bauch standhalten.
Krümmen Sie die Zehen beider Füße, als ob Sie damit etwas fassen wollten. Drücken Sie die Füße dabei auf den Boden und kneifen Sie die Pobacken zusammen. Spannen Sie so Ihre gesamte Fuß -, Bein- und Gesäßmuskulatur an.
Natürlich spielt bei der Bluthochdruck-Therapie auch gesunde Ernährung und die Reduktion des Körpergewichts eine entscheidende Rolle. Allerdings hängt es vom Schweregrad der Erkrankung ab, ob zusätzlich ein medizinisches Präparat eingesetzt werden muss, um auftretenden Beschwerden bzw. Folgeerkrankungen entgegen zu wirken. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, müssen Patienten mit einer medizinisch diagnostizierten Hypertonie zusätzlich dauerhaft und regelmäßig blutdrucksenkende Medikamente einnehmen. Moderne Wirkstoffe aus der Gruppe der Sartane zeigen bereits bei I x täglicher Einnahme eine schnelle und starke Wirkung und sind zugleich sehr gut verträglich. So kann der Blutdruck in den meisten Fällen auf normale Werte gesenkt werden.
Wichtig: Auch, wenn Sie keinerlei offensichtliche Beschwerden haben und sich wohl fühlen, sollten Sie die medikamentöse Therapie nicht eigenmächtig unterbrechen. Ohne die kontinuierliche Einnahme Ihres verschriebenen Medikaments ist eine erfolgreiche Therapie unmöglich und das Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen steigt an. Dabei kann schon eine relativ geringe Senkung des diastolischen Blutdruckwertes um z. B. 5-6 mmHg eine deutliche Reduktion der so genannten Schlaganfallsterblichkeit um Ca. 40% bewirken! Auch die Gefahr der so genannten Herzinfarktsterblichkeit kann um etwa 14% gesenkt werden.
Vertrauen Sie deshalb Ihrem Arzt und folgen Sie in jedem Fall seinen Anweisungen.