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Bluthochdruck - Was Sie wissen sollten

Bluthochdruck - Was Sie wissen sollten

Allein in Deutschland leidet etwa jeder 5. Erwachsene über 40 Jahre an einem erhöhten Blutdruck. Wobei ,,leiden" vielleicht der falsche Begriff ist. Denn wirkliche Beschwerden bewirkt Bluthochdruck (auch Hypertonie genannt) bei den Betroffenen zunächst nicht. Doch eine unerkannte und unbehandelte Hypertonie kann schwere Folgeerkrankungen mit sich bringen. Im folgenden finden Sie interessante Informationen zum Bluthochdruck.

Ab wann ist der Druck zu hoch!

Bei einem gesunden Menschen liegen die beiden Blutdruckwerte nicht höher als 130 mmHg (systolisch) und 85 mmHg (diastolisch). Die Weltgesundheitsorganisation WH0 hat eine genaue Unterteilung in verschiedene Schweregrade der Hypertonie unternommen (siehe Tabelle).

Klassifizierung von Blutdruckwerten

Einteilung der Hypertonie (nach WHO)

Systolischer Blutdruck (mmHG)

 

Diastolischer Blutdruck (mmHG)

Optimal < 120 und  
Normal < 130 und  
Noch normal 130 - 139 und / oder  
Leichte Hypertonie (Schweregrad 1) 140 - 159 und / oder  
Mittelschwere Hypertonie (Schweregrad 2) 160 - 179 und / oder  
Schwere Hypertonie (Schweregrad 3) ≥ 180 und / oder  
Isolierte systolische Hypertonie ≥ 140 und  

Mögliche Folgeerkrankungen

Wie bereits erwähnt, ruft ein erhöhter Blutdruck an sich keine sonderlichen Beschwerden hervor. Dass es sich dennoch um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt, wird spätestens bei einem Blick auf mögliche Folgeschäden deutlich. Unbehandelt kann Hypertonie zu gefährlichen Schädigungen an Nieren, Herz, Gehirn, Augen und Kreislauf führen. Die häufigsten Folgeerkrankungen sind:

Risikofaktoren

Auf der Suche nach den Ursachen einer Hypertonie- Erkrankung lassen sich nur bei einem Bruchteil der Betroffenen organische Gründe wie z. B. eine Nierenkrankheit oder Hormonstörung finden. In diesen Fällen spricht man von einer sekundären Hypertonie. In der Regel ist jedoch keine unmittelbare Ursache zu finden. Diese Form des Bluthochdrucks bezeichnet man als essentielle Hypertonie. Sie kann bei Menschen mit einer erblichen Veranlagung auftreten. Äußere Einflüsse führen dann zu einer so genannten Manifestation und Verschlimmerung des Blutdrucks. Diese äußeren Einflüsse : werden auch Risikofaktoren genannt. Dazu gehören:

Diese Einflüsse stellen allesamt eine ständige Belastung des Herzens und der Gefäße dar. Sie erhöhen den Druck im Gefäßsystem auf ein ungesundes Maß. Das gilt ganz besonders für Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum. Mit Hilfe des BMI (Body Mass Index) erfahren Sie mit einem Blick, wie es um Ihr Gewicht steht.


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