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Kalt, kälter - Erkältung?

Kalt, kälter - Erkältung?

Erklärungsversuche für das alljährliche Erkältungsschicksal

Die Schmuddelwettersaison kommt langsam auf uns zu: Kalte Temperaturen, Niesel und Regen, Nebel, dann Frost und Schnee. Und zwischendrin immer wieder wärmere Tage, an denen einen die dicken Klamotten plötzlich ins Schwitzen bringen, bevor der nächste Kälteeinbruch droht. Herbst und Winter ist Erkältungszeit - jeder kennt die ersten Anzeichen: Müde und abgeschlagen schleppt man sich durch den Tag und deckt sich in weiser Vorrausicht schon mit Taschentuch & Co. ein. Bis zu drei Jahre seines Lebens verbringt jeder Erwachsene im Schnitt mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Kinder sind sogar fast doppelt so häufig erkältet. Zweite Risikogruppe sind ältere Menschen, die an Erkältungen und Grippeinfektionen häufig besonders heftig erkranken. Warum ereilt uns das Erkältungsschicksal alle Jahre wieder in Herbst und Winter? Zwar heißt es immer wieder, der Zusammenhang zwischen Wetter und Erkältung sei nicht zweifelsfrei wissenschaftlich belegt. Aber die Häufung sowohl von Erkältungen als auch von Grippeerkrankungen zwischen Oktober und März spricht für sich. Und die individuelle "Erkältungsstatistik" in der Regel auch.

Virus oder Bakterien?

So genannte Rhinoviren sind es meistens, die unsere Abwehrkräfte angreifen. 30 bis 50 Prozent aller Erkältungsfälle werden durch diese nur 20 Nanometer kleinen Viren verursacht. Sie sind mehr als tausend Mal dünner als ein menschliches Haar. Insgesamt gibt es über 200 Erkältungsviren. Weil es Viren sind, ist es auch sinnlos, Antibiotika einzunehmen. Denn Antibiotika bekämpfen vor allem Bakterien. Einfallstor ist meistens die Nase oder die oberen Atemwege. Die Viren breiten sich dann von hier aus und sorgen für weitere Erkältungssymptome. Eine Erkältung ist nicht zu verwechseln mit einer Grippe, die von Influenza-Viren ausgelöst wird. Erkältungen sorgen vor allem für Husten, Schnupfen und Halsschmerzen - eine Grippe ist in der Regel vor allem mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen verbunden.

Erkältungstheorien

Es gibt unterschiedliche Theorieansätze, wie Erkältungen hervorgerufen werden:

Kälte: Kalte Luft oder Nässe bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, um weiteren Körperwärmeverlust zu verhindern. Haut und Schleimhäute werden schlechter durchblutet, die Nase kühlt am schnellsten ab - die lokale Körperabwehr in den Nasenschleimhäuten ist besonders geschwächt. Erreger können sich jetzt hier leichter ansiedeln und schneller vermehren. Außerdem: Der Mensch trägt Erkältungsviren bereits im Körper ohne Symptome zu zeigen. Kälte und Nässe ermöglichen es dem Virus sich zu vermehren.

Trockene Heizungsluft: Ist es draußen kalt, ungemütlich und womöglich auch noch dunkel, dann geht niemand gerne vor die Tür. In beheizten Wohnräumen, Büros, Geschäften, Bussen, Bahnen und Autos ist die Luftfeuchtigkeit besonders niedrig. Das reizt die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus. Diese erste Schutzbarriere der körpereigenen Abwehr wird geschwächt. Die Erkältungsgefahr steigt.

Menschenmengen: Sie erleichtern die Übertragung. Die Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Bei kalter und ungemütlicher Witterung rücken die Menschen auch in Innenräumen näher zusammen. Die Übertragung von Viren wird dadurch erleichtert. Gegen diese Theorie spricht, dass unter dieser Voraussetzung auch im Sommer vermehrt Erkältungskrankheiten auftreten müssten - man denke nur an Schwimmbäder, Stadtfeste, Open Air-Veranstaltungen, Festivals, Public Viewing Areas etc..

Wenig Licht und schlechte Stimmung: Im Winter macht vielen der Lichtmangel zu schaffen. Hinzu kommt, dass man weniger Zeit draußen verbringt - da kann schon mal der Winterblues zuschlagen. Eine depressive Verstimmung ist für den Körper Stress und wird genauso verarbeitet: Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet, darunter Cortisol, das die Immunabwehr hemmen kann. Das begünstigt auch Erkältungen. Ist der Cortisolspiegel über einen längeren Zeitraum erhöht, kann das Immunsystem sogar deutlich geschwächt werden.

Alle vier Theorien bieten Erklärungsansätze für die "Erkältungssaison" in Herbst und Winter und nehmen Einzelaspekte in den Blick. Einzeln betrachtet überzeugen sie nicht hundertprozentig. Gemeinsam können sie aber Überzeugungsarbeit leisten: Viele Menschen zur gleichen Zeit in beheizten Innenräumen mit trockener Luft bieten eine plausible Erklärung für ein erhöhtes Erkältungsrisiko, wenn man zum Beispiel viel mit Bus und Bahn unterwegs ist. Ein andere Kombination: Wechselhaftes Wetter, speziell im Herbst und die damit verbundenen Temperaturschwankungen führen oft zu einem typischen Phänomen: Zieht man sich warm an, fängt man in der warmen Herbstsonne an zu schwitzen. Zieht man sich zu leicht an, ist das Frösteln in der feuchtkalten Herbstluft vorprogrammiert - eine Erkältung lässt gerade bei wechselhaftem Wetter oft nicht lange auf sich warten. Fazit: Kälte und Erkältung stehen durchaus in einem Zusammenhang - insbesondere wenn verschiedene Faktoren zusammen kommen.

Erkältung: Spitze des Eisberges

Häufig sind die Erkältungsviren im Körper, ohne dass die Erkältung ausbricht. Die meisten Infektionen rufen keine Symptome hervor und verschwinden fast unbemerkt wieder. Es gibt vier unterschiedliche Situationen:

  1. Man ist geschwächt, aber hat sich noch nicht infiziert.
  2. Man hat sich infiziert, aber nicht so schlimm, dass Symptome auftreten.
  3. Man kämpft nur mit leichten Symptomen wie Niesen.
  4. Die Erkältung erwischt einen mit allen Symptomen. Die ausgebrochene Erkältung ist also nur die Spitze des Eisbergs.

Gute Abwehrkräfte in Herbst und Winter schützen auch vor Erkältung

Die beste Vorsorge gegen Husten, Schnupfen und Co. ist also eine gut funktionierende Körperabwehr. Die "erledigt" die Erkältungsviren, bevor wir überhaupt etwas bemerken. Besonders anfällig für Infekte sind Kinder, deren Immunsystem noch "in der Ausbildung" ist, und ältere Menschen. Da mit dem Körper auch das Immunsystem altert und weniger leistungsfähig ist, sollte man es in dieser Lebensphase besonders unterstützen. Wichtig sind ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und genügend Trinken.

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