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Erkältung, Schnupfen, Grippe


Erkältung, Schnupfen, Grippe

Im Durchschnitt erkrankt jeder Mensch einmal im Jahr an einer Erkältung. Dies ist im Normalfall eine harmlose Infektion, die jedoch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Verläuft die Erkältung harmlos, so wird das Immunsystem aktiviert und gestärkt.

Im Volksmund wird eine Erkältung häufig als Grippe bezeichnet, der richtige medizinische Ausdruck ist jedoch “grippaler Infekt”.

Ausgelöst wird eine Erkältung durch verschiedenste Viren und sie betrifft in erster Linie die Atemwege.

In den nächsten Wochen sollen darum an dieser Stelle Empfehlungen zur Behandlung von Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber erscheinen: Es sollen sowohl Hinweise zu allgemeinen Verhaltensweisen gegeben, als auch im speziellen Anwendungsvorschläge mit rein pflanzlichen Arzneimitteln gemacht werden.


Die Entstehung der Erkältung

Auslöser für Erkältungen sind immer Viren: Parainfluenzaviren, Rhinoviren, RS-Viren, Coronaviren, Enteroviren oder Adenoviren. Eine echte Grippe wird durch andere Viren, die Influenzaviren, ausgelöst.

Viren nutzen die befallenen Körperzellen als Wirt und haben keinen eigenen Stoffwechsel. Bakterien sind im Gegensatz zu den Viren kleine Zellen und können mit Antibiotika behandelt werden.

Zusätzlich zu einer Virusinfektion tritt oft auch noch eine bakterielle Erkrankung auf, die sich zum Beispiel durch eitrige Sekrete oder Schleimhautbeläge äußert.

Das Immunsystem des Körpers bekämpft die Viren mit der Bildung von Abwehrzellen, die die Viren binden und dadurch unschädlich machen. So kommt es zu einem Abklingen der Beschwerden. Ist die Erkältung überwunden, ist das Abwehrsystem gestärkt und die nächste Infektion kann schneller bekämpft werden, so dass es meist gar nicht zu Beschwerden kommt.

Die Ansteckung mit Viren erfolgt über fliegende Tröpfchen beim Niesen oder Husten. In den Atemwegen können sie sich dann schnell vermehren, da hier die Temperatur durch das Atmen meist unter der Körpertemperatur liegt. Am schnellsten können sich die Viren bei 33°C entwickeln, darum reagiert der Körper auch oft mit Fieber, um die Vermehrung zu behindern.

Der Körper beginnt nun, sich zu wehren, man leidet unter Kopfschmerzen, fröstelt oder niest und die Schleimhäute schwellen an.

In den Schleimhäuten werden Entzündungsstoffe gebildet, die die Viren schädigen und durch Schleim werden Viren nach draußen befördert.

Diese Reaktionen des Körpers auf die Viren, die Symptome einer Erkältung, sind also sinnvoll und man sollte sie bei einer Behandlung nicht vollständig unterdrücken.

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn das Fieber gar nicht zurückgeht und wenn der Husten länger andauert als vier Wochen.



Erkältung
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    Anwendung bei Leichte bis mittelstarke Schmerzen (z.B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen), Entzündungen, Fieber, auch zur symptomat. Therapie bei Erkältungskrankheiten.

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